Behandlungen
Invasive Kardiologie.
Herzkathetereingriffe und Koronarinterventionen als besonderer Kompetenzbereich.
Persönlich durchgeführt am Lindenhofspital in Bern – mit Vorbesprechung und Nachbetreuung in der Praxis in Spiez.
Durchgängige Betreuung
Eine Behandlung, eine Ansprechperson.
Die Vorbesprechung findet in der Praxis in Spiez statt.
Untersuchung und Intervention führt Dr. Indermühle selbst am Lindenhofspital durch. Die Nachbetreuung erfolgt wieder in Spiez oder beim nachbetreuenden Kardiologen. Für herzchirurgische Eingriffe erfolgt die Zuweisung nach Ihrem Wunsch an das Inselspital Bern oder an die Klinik Beau-Site.
Eingriffe
Herzkathetereingriffe
Links- und Rechtsherzkatheter
Koronarangiographie
Detaildarstellung der Herzkranzgefässe
Koronarinterventionen
PTCA, Stenting, Rotablation, Shockwave
PFO-/ASD-Verschlüsse
Verschluss von Vorhofseptumdefekten
Schrittmacher-Implantationen
Ein- und Zweikammer-Systeme
Im Detail
Was bei einem Eingriff geschieht.
Verständlich erklärt – damit Sie wissen, was Sie erwartet.
Herzkatheteruntersuchung
Die Herzkatheteruntersuchung ist ein Verfahren zur Diagnose und Behandlung bestimmter Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ein langer, dünner Schlauch – der Katheter – wird meist über eine Arterie am Vorderarm, seltener über Arterie oder Vene in der Leiste eingeführt und bis zum Herzen geführt.
Durch den Katheter wird Kontrastmittel in die Herzkranzgefässe gespritzt, die sich mittels Röntgen sehr detailliert darstellen lassen (Koronarangiographie). Über den Katheter kann auch der Druck in Herzkammern und grossen Gefässen gemessen sowie Blut für Sättigungsmessungen entnommen werden (Rechtsherzkatheter).
In der Regel sind Sie während der Untersuchung wach, erhalten aber Medikamente, die Ihnen helfen, sich zu entspannen. Die Erholungszeit ist kurz und das Risiko von Komplikationen gering.
Koronareingriffe
Die Koronarangioplastie – auch Koronarintervention genannt – ist ein Verfahren zum Eröffnen verstopfter Herzarterien. Ein kleiner Ballonkatheter wird in das verengte Blutgefäss eingeführt, um es zu erweitern und den Blutfluss zum Herzen zu verbessern.
Im Anschluss wird häufig ein kleines Drahtgeflecht – ein Stent – eingesetzt. Er hält die Arterie offen und verringert die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Verengung. Die meisten Stents sind mit Medikamenten beschichtet.
Rotablation und Shockwave kommen bei stark verkalkten Engen zum Einsatz, die mit einem Ballon allein nicht ausreichend bearbeitet werden können.
Schrittmacher-Implantation
Das elektrische System des Herzens steuert den Herzschlag. Alterung, Herzmuskelschäden nach einem Infarkt, gewisse Medikamente und bestimmte genetische Erkrankungen können den Herzrhythmus stören.
Ein Herzschrittmacher gibt beim Aussetzen des Pulses einen kleinen elektrischen Impuls ab, der das Herz zum Schlagen bringt. Das Gerät hat etwa die Grösse einer Zündholzschachtel, wird unter die Haut implantiert und mit Sonden verbunden, die über die Venen ins Herz eingeführt werden.
Einkammer-Schrittmacher
Eine Elektrode wird meist in die rechte Herzkammer, seltener in den rechten Vorhof platziert.
Zweikammer-Schrittmacher
Je eine Elektrode liegt in rechter Herzkammer und rechtem Vorhof. So werden Vorhöfe und Kammern synchronisiert.
Fragen zu einem geplanten Eingriff?
Ein persönliches Vorgespräch in Spiez schafft Klarheit – vor jeder Intervention.
